
Normalerweise sind wir bei Spendenübergaben auf der Empfänger- und nicht auf der Geberseite. Am 9. April aber waren wir diejenigen, die Geldbeträge weitergegeben haben, nämlich aus unserem 2024 angetretenen Erbe. (https://tafelwuerzburg.de/2024/12/27/verkauf-des-geerbten-inventars/)
Damals stellte sich nach Verkauf von Wohnung und Inventar die Frage, was wir mit dem Geld anfangen sollten. Schnell kam der Tafel-Vorstand überein, den Großteil für die Finanzierung unseres mittelfristig geplanten Umzugs zurückzuhalten. Daneben beschlossen wir, 30.000 Euro aus dem Erbe zu gleichen Teilen an drei andere gemeinnützige Institutionen weiterzugeben. Unsere Wahl fiel auf die Tafel Ochsenfurt, weil die Erblasser dort gewohnt haben. Die beiden anderen Empfänger sind die Wärmestube und das Kontaktcafé Condrobs in Würzburg. Die Wärmestube ist eine Anlaufstelle für Menschen ohne festen Wohnsitz und alle, die sich in krisenhaften Notlagen befinden. Das Kontaktcafé Würzburg ist ein Treffpunkt für Menschen mit Drogenproblemen, Substituierte und Ex-User*innen.
Beide Einrichtungen kochen für ihre Gäste und achten auf gesunde, frische Ernährung – hier besonders wichtig, da viele der Besucher bei schlechter Gesundheit sind. Zwar beliefern wir beide Institutionen mit Waren aus den uns gespendeten Lebensmitteln, aber häufig haben wir nicht genug oder nicht die richtigen Produkte abzugeben. Deshalb dient unsere Spende ausdrücklich dem Zukauf von Lebensmitteln zur Verbesserung der Versorgungssituation.
Bei einer kleinen Feier im Zellerauer Tafelladen tauschten sich Vorstandsmitglieder der Tafel Würzburg und Vertreter und Vertreterinnen der Empfänger-Organisationen in herzlicher Atmosphäre über ihre jeweiligen Tätigkeiten aus.


Unter Leitung von Andreas Gößwein (NL Würzburg Betrieb P&P) organisieren die DHL-Azubis ein Spendenprojekt: Sie rufen ihre Kollegen auf, Lebensmittel für die Tafel Würzburg zu sammeln. Die Hilfsbereitschaft der DHL-Belegschaft ist beeindruckend, so dass die Lehrlinge am 27. Februar ein ganzes Postauto voller Waren in die Wredestraße bringen können. Rund 100 Kartoffeltüten und 1.000 Einzelprodukte von Nudeln über Fischdosen bis hin zu Pralinenschachteln werden auf die verschiedenen Ausgabestellen aufgeteilt. Wir danken den Azubis für das perfekt geplante und durchgeführte Projekt – das habt ihr toll gemacht!







